Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 22:03 Uhr
Erfolg durch Beharrlichkeit:
FPÖ-Haider: Radfahrverbot am Donauradweg ist vom Tisch
Utl.: Der Treppelweg kann auch weiterhin das ganze Jahr auf eigene Gefahr genutzt werden
"Das drohende Radfahrverbot von Oktober bis April für den gesamten Donau-Treppelweg scheint nun endlich vom Tisch zu sein", berichtet der freiheitliche Tourismussprecher NAbg. Mag. Roman Haider nach Gesprächen mit Vertretern des Verkehrsministeriums und fordert, dass der Treppelweg auch weiterhin das ganze Jahr auf eigene Gefahr genutzt werden darf. In der Nationalratssitzung vom Freitag wurde ein diesbezüglicher, von Haider initiierter 5-Parteien-Antrag einstimmig angenommen.
Im März wurde der gleiche Antrag Haiders von den Regierungsparteien noch abgelehnt, was Haider veranlasst hat, in zahlreichen Gesprächen und Verhandlungen beharrlich ein Umdenken bei den Verantwortlichen herbeizuführen. "Aber es hat sich ausgezahlt und ich danke allen Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit und den guten Willen", freut sich der freiheitliche Tourismussprecher über seinen Erfolg.
"Ich habe mit Vertretern des Verkehrsministeriums verhandelt und dabei die Zusage erhalten, dass im laufenden Begutachtungsverfahren einer Novelle der Wasserstraßenverkehrsordnung nun doch kein allgemeines Benützungsverbot des Treppelweges von Ende Oktober bis Anfang April geplant ist, sondern lediglich ein Haftungsausschluss bei Eis und Schnee", so Haider. Das Grundproblem liegt für Haider auf der Hand: "Im Winter wird der Treppelweg nicht geräumt, was auch völlig verständlich ist. Nicht verständlich ist jedoch, wenn gestürzte Radfahrer dann die VIA Donau als Wegeerhalter auch noch klagen. Hier muss ganz einfach sichergestellt werden, dass die Benützung auf eigene Gefahr erfolgt", und weiter: "Ich habe größtes Verständnis für die Wegeerhalter, dass sie nicht zur Verantwortung gezogen werden wollen, wenn jemand bei Eis und Schnee den Weg nutzt und stürzt, aber ein Verbot der Benutzung des Treppelwegs wäre genau die falsche Vorgangsweise. Ein gesetzlich festgemachter Haftungsausschluss ist ein weit gelinderes Mittel und kann ohne große Umstände von der Verkehrsministerin umgesetzt werden."
Als Bürger der Fahrradtourismus-Gemeinde Aschach/Donau in Oberösterreich legt Haider großen Wert darauf, die betroffenen Gemeinden und Tourismusverbände einzubinden. Mit einer fünfmonatigen Schließung des Donauradwegs sei niemandem gedient. Haider weiter: "Schließlich wurde im Februar mit großem Aufwand und hohen Kosten eine Tourismus-Strategie vom Wirtschaftsministerium erstellt, deren wesentlicher Eckpfeiler der Donau-Radtourismus ist. Da wäre ein Radfahrverbot ein Schildbürgerstreich."
"Im November und auch im März haben wir oft wunderschönes sonniges Wetter und wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Treppelweg gerade an schönen Tagen auch im Winter sehr stark von unseren Gästen, aber auch von Einheimischen frequentiert wird. Das trägt dazu bei, dass unsere Tourismusbetriebe nicht so starken saisonalen Schwankungen unterworfen sind. Diese Erfahrungen sind auf alle Tourismusgemeinden entlang der Donau anwendbar." Haider regt an, "eine praktikable Lösung zu erarbeiten, mit der Haftungen aus der Wegeerhaltung ausgeschlossen werden, damit der Treppelweg weiterhin das ganze Jahr genutzt werden kann."

Radfahrverbot am Donauradweg ist vom Tisch
Der Treppelweg kann auch weiterhin das ganze Jahr auf eigene Gefahr genutzt werden"Das drohende Radfahrverbot von Oktober bis April für den gesamten Donau-Treppelweg scheint nun endlich vom Tisch zu sein", berichtet der freiheitliche Tourismussprecher NAbg. Mag. Roman Haider nach Gesprächen mit Vertretern des Verkehrsministeriums und fordert, dass der Treppelweg auch weiterhin das ganze Jahr auf eigene Gefahr genutzt werden darf. In der Nationalratssitzung vom Freitag wurde ein diesbezüglicher, von Haider initiierter 5-Parteien-Antrag einstimmig angenommen. Im März wurde der gleiche Antrag Haiders von den Regierungsparteien noch abgelehnt, was Haider veranlasst hat, in zahlreichen Gesprächen und Verhandlungen beharrlich ein Umdenken bei den Verantwortlichen herbeizuführen. "Aber es hat sich ausgezahlt und ich danke allen Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit und den guten Willen", freut sich der freiheitliche Tourismussprecher über seinen Erfolg.